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Archive for November 2011

Notification –Aktivität in BPM 11gPS4FP

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Notification –Aktivität in BPM 11gPS4FP

Dieser Artikel stammt von unserem BPM Consulting Experten Joerg Liedtke, der uns erlaubt hat, diesen Artikel hier zu veröffentlichen.

Im neuen Release BPM 11gPS4FP gibt es nun die Möglichkeit, über eine neue Design-Komponente eine EMail-Notifikation direkt im BPMN-Prozess zu modellieren und zu implementieren.

Die folgende Abbildung 1 zeigt die neue Design-Palette im BPM Studio.

Abbildung 1: Design-Palette im BPM-Studio

Mit dieser Aktivität können nun direkt die verschiedenen Kommunikationskanäle adressiert werden.

Die folgende Abbildung 2 zeigt einen einfachen Testprozess mit Verwendung dieser neuen Notification-Task, die nun wie eine „normale“ Service Task in den Prozess eingebaut werden kann. Im vorliegenden Fall soll eine EMail-Notification erzeugt werden.

 

Abbildung 2: Integration der EMail-Task im BPMN-Prozess

Die Implementierungsdetails dieser Notification-Task sind in der folgenden Abbildung 3 dargestellt.

 

Abbildung 3: Implementierungsdetails einer EMail-Notification Task

Einer oder mehrere Anhänge können nun ebenfalls in einfacher Weise über eine XPATH-Funktion integriert werden, was die Abbildung 4 zeigt.

In Abhängigkeit vom adressierten Mail-Server kann es notwendig sein, auch explizit eine Encoding Information zu transportieren. Bei der Qualifikation des Mime-Types sollte auch der Unterstützungsgrad durch den EMail-Treiber des SOA-Servers beachtet werden.

Abbildung 4: Erzeugung eines Email-Anhangs

Wie in den bisherigen Releases auch, sind auch jetzt die notwendigen Konfigurationen für die Messaging und Notification Services des SOA-Servers durchzuführen, was in der Prodkutdokumentation ausführlich beschrieben ist.

Das übermittelte Ergebnis im Postfach des angeprochenen Mail-Servers zeigt die Abbildung 5.

 

Abbildung 5: Gesendete EMail im Mail-Client des Zielssystems

<Kersten Mebus>

Written by fmtechteam

28/11/2011 at 12:45

Veröffentlicht in BPM, Kersten Mebus

Wiederverwendung der grafischen Detailinformationen (UI) in mehreren HT Komponenten der BPM Suite 11g

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In vielen BPM Projekten wird häufig die Frage gestellt, wie die herausgenerierte Detailoberfläche einer HT in anderen HT Komponenten wiederverwendet werden kann. Dieses lässt sich sehr einfach bewerkstelligen, indem im generierten UI Projekt, die „hwtaskflow.xml“ Datei im Application Sources Verzeichnis des zugehörigen JDeveloper Projektes angepasst wird. Diese Datei enthält beispielhaft für eine generierte Oberfläche folgenden Inhalt:

<hwTaskFlow>
   <WorkflowName>Humantask1</WorkflowName>
   <TaskDefinitionNamespace>http://xmlns.oracle.com/ADFBPM/Humantask1</TaskDefinitionNamespace>
   <TaskFlowId>Humantask1_TaskFlow</TaskFlowId>
  <TaskFlowFileName>WEB-INF/Humantask1_TaskFlow.xml< /TaskFlowFileName>
</hwTaskFlow>

Dieser Inhalt wird einfach dupliziert und entsprechend angepasst.

<hwTaskFlow>
  <WorkflowName>Humantask2</WorkflowName>
  <TaskDefinitionNamespace>http://xmlns.oracle.com/ADFBPM/Humantask2</TaskDefinitionNamespace>
  <TaskFlowId>Humantask1_TaskFlow</TaskFlowId>
  <TaskFlowFileName>WEB-INF/Humantask1_TaskFlow.xml</TaskFlowFileName>
</hwTaskFlow>

 

Der TaskDefinitionNamespace referenziert den targetNamespace aus der Humantask Komponente im BPM Projekt, hier: aus der Humantask2.task Datei.


<Kersten  Mebus>

Written by fmtechteam

28/11/2011 at 10:02

Veröffentlicht in BPM, Kersten Mebus, SOA

Script zum Überprüfen der WebLogic Server Basic-Lizenz

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Kunden, die in der Vergangenheit den Oracle Application Server für den Betrieb ihrer Forms/Reports-Applikationen erworben haben, können mit der aktuellen Version der Oracle Fusion Middleware 11g den WebLogic Server nutzen. Um diesen Upgrade zu ermöglichen, wurde ein Lizenzkonstrukt mit dem Namen „WebLogic Server Basic“ geschaffen, das einen äquivalenten Funktionsumfang des WebLogic Server bereitstellt.

Konkret heißt dies, dass bestimmte Features des WebLogic Servers mit dieser Lizenz nicht genutzt werden dürfen. Welche das genau sind, ist in dieser Dokumentation detailliert beschrieben. Um nun überprüfen zu können, ob nach der Installation des WebLogic Servers gegen keine diese Beschränkungen verstoßen wird, gibt es vom Oracle Support ein Script (Python), das die Installation überprüft und mögliche Verstöße auflistet. Dieses Script und die Verwendung sind in der Note 885587.1  beschrieben.
Allerdings weist die aktuelle Fassung des Scripts noch einige Unzulänglichkeiten auf. So werden nach einer Standard-Installation der Oracle Fusion Middleware 11g Forms/Reports folgende Verstöße aufgelistet:

  1. Application reports/forms version 11.1.1.2.0 uses version 11.1.1.2.0
  2. Diagnostics framework system resource is being used:  Module-FMWDFW
  3. PubSub server

Aktuell gibt es nur für die Punkte 2 und 3 einen Lösungsansatz:

  1. Deinstallation des Frameworks FMWDFW über die WebLogic Server Console
  2. Uncheck des PubSub servers bei der Installation des WebLogic Servers

Vermutlich wird es in Kürze eine aktualisierte Version des Scriptes geben.

<JM>

Written by fmtechteam

07/11/2011 at 22:07

Veröffentlicht in Appserver, Forms, Jürgen Menge, Reports

Installation der Oracle Fusion Middleware 11g Rel. 2 Forms & Reports

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Seit wenigen Tagen ist das Release 2 der Oracle Fusion Middleware 11g Forms & Reports verfügbar und es hat deutliche Verbesserungen gegeben:

  • für Windows und Linux gibt es jeweils ein 32- und ein 64-bit Installationspaket (zum Download)
  • die Installation kann im Deployment- oder im Development-Modus ausgeführt werden (zur Installationsbeschreibung)
  • die Installation ist deutlich leichtgewichtiger als im Release 1. So werden nur noch 2 GByte physischer Speicher benötigt.
  • vom Internet Explorer werden die Versionen 7 bis 9 unterstützt (zur Zertifizierung).

Vor der Installation der Oracle FMW 11gR2 muss zunächst die Software des Oracle WebLogic Servers 10.3.5 in ein neues Middleware Home installiert werden.
Anschließend kann die Installation der Forms&Reports-Komponente gestartet werden. Während der Konfigurations-Phase, die auch separat ausgeführt werden kann, wird eine Domain vom Typ Classic erzeugt.
Wählt man den Development-Modus aus, wird neben den Builder-Komponenten für Forms und Reports nur noch ein Admin Server für Testzwecke angelegt und konfiguriert.
Nach der Installation eines Entwickler-Arbeitsplatzes unter Windows waren keine Nacharbeiten mehr erforderlich, um sowohl die beiden Entwicklungs-Werkzeuge als auch den Server zu nutzen.

<JM>

Written by fmtechteam

02/11/2011 at 20:11

Veröffentlicht in Forms, Jürgen Menge, Reports

BPM Suite 11g: Änderung der Prozeßdaten (XSD Änderung)

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Wird in einem Geschäftsprozeß die Datenstruktur geändert/angepasst, beispielhaft in einer XSD-Datei, dann stellt sich die Frage, welche Auswirkung diese Änderung auf die Prozeßimplementierung bzw. auf die herausgenerierte Oberfläche hat.

Die geänderten Prozeßdaten sind jeweils in der Implementierung der einzelnen Aktivitäten sichtbar. Hier muss überprüft werden, ob die Änderung den Geschäftsprozeßfluss beeinflusst oder nicht. Zusätzlich zu diesen Aufgaben muss sichergestellt werden, ob die Datenzuweisungen noch richtig sind. Die Oberfläche muss nicht noch einmal neu generiert werden, sondern die zugehörigen DataControls, die die Datenstruktur für das Layout beschreiben, müssen per Mausklick aktualisiert werden. Dann können die Änderungen, wie gewohnt, per Drag & Drop in die Oberfläche nachgezogen werden.

Nachfolgender Prozeß verwendet eine Bestellungsdatenstruktur (XSD), die einer HumanTask zugeordnet ist (Data Association).

Prozeß mit zugeordneter XSD

Die Oberfläche mit den zugehörigen Data Controls sieht wie folgt aus.

Generierte Oberfläche

Nachfolgende Abbildung zeigt die XSD-Datei.

XSD Datei

Nun ändern wir die XSD Datei im JDeveloper, indem eine neue komplexe Struktur hinzugefügt wird:

Geänderte XSD

Die Änderungen sind in der Prozeßimplementierung direkt sichtbar. Da die Zuordnung auf den obersten Knoten erfolgte, musste hier keine Änderung weiter vorgenommen werden.

Änderung in der Prozessdatenstruktur direkt sichtbar

Für die Oberfläche muss das zugehörige Data Control aktualisiert werden, indem per rechte Maustaste die „Edit Definition“ ausgeführt wird. Anschließend muss der Button „Refresh Data Control“ gedrückt werden, der das Data Control auf den neusten Stand bringt. Danach das kleine Refresh-Zeichen (zwei blaue entgegengesetzte Pfeile) neben der Data Control Überschrift betätigen und die Änderung ist sichtbar.

Aktualierung des Data Controls

Nun kann die Änderung, hier die hinzugefügte komplexe Struktur, per Drag & Drop in die Oberfläche gezogen werden.

geändertes DC mit UI

<KM>

Written by fmtechteam

01/11/2011 at 14:08

Veröffentlicht in BPM, Kersten Mebus, SOA