Oracle Fusion Middleware Blog

Deutsche Informationen rund um Oracle Fusion Middleware

Archive for März 2015

Import von BAM 11g Data Objects in BAM 12c mit BAMCommand

leave a comment »

Mit der Utility BAMCommand werden in BAM 12c Metadaten, Daten und Projekt Artefakte exportiert, importiert, migriert oder gelöscht.

Mit BAMCommand werden auch Data Objects von BAM 11g nach BAM 12c migriert. Dabei werden die Strukturen und die Daten nach 12c migriert. Die Migration erfolgt in 2 Schritten. Als erstes wird die Struktur des Data Objects in BAM 12c importiert und im zweiten Schritt werden die 11g Daten importiert.

Vor dem Starten der Utility sollten (hier unter Windows) die folgenden Umgebungsvariablen gesetzt werden:
set ORACLE_HOME=D:\JDev12c\BPM1213QuickStart
set JAVA_HOME=D:\Javas\jdk760
set PATH=D:\JDev12c\BPM1213QuickStart\soa\bam\bin;%PATH%

Vorausgesetzt wird hier, dass in der Konfigurationsdatei BAMCommandConfig.xml die Parameter für Host, Port, Benutzernamen und Passwörter gesetzt worden sind ( siehe BAM 12c – BAMCommandConfig.xml ).

Einspielen der Struktur
Beim Einspielen eines BAM 11g DOs müssen die 3 folgenden Parameter mitgegeben werden, wobei der Parameter upgrade angibt, dass es sich um eine Migration von BAM 11g Data Objects handelt:
-cmd import
-file path2file\bam11gfile.xml
upgrade 1

Das vollständige Kommando, das in einer Zeile abgesetzt wird, lautet z.B.:
bamcommand -cmd import -file D:\Temp\Urlaubsantrag.xml -upgrade 1

Import der Daten
Beim Import der Daten wird nur der Parameter upgrade gegen den Parameter migrate ausgetauscht.
Das Kommando zum Import der Daten lautet:
bamcommand -cmd import -file D:\Temp\Urlaubsantrag.xml.xml -migrate 1

Konvertierungen beim Upgrade
Beim Upgrade eines BAM 11g Data Objects werden automatisch Änderungen an den Namen und Typen des Data Objects vorgenommen:
1. Die 11g Data Object ID wird konvertiert in den internen Namen des 12c Data Objects. Alle führenden Unterstriche werden entfernt.
2. Pfad und Name des 11g Data Objects werden kombiniert zum 12c Data Object Display Name.
3. Die 11g Column IDs werden konvertiert zu den 12c Column Internal Names. Alle führenden Unterstriche werden entfernt.
4. Die Werte in einer Column vom Typ “auto-incr-integer” werden in der Column BEAM_ID des 12c Data Objects gespeichert.
5. Die Werte in einer Column vom Typ “Timestamp” werden in der Column DATAOBJECT_CREATED des 12c Data Objects gespeichert.
6. Eine 11g Column vom Typ String wird in eine 12c Varchar Column konvertiert mit einer maximalen Länge von 2000 Character.

Infomationen zum Upgrade eines BAM 11g Data Objects nach BAM 12c finden sich hier:
11g to 12c Migration in Oracle BAM 12.1.3

<GS>

Written by fmtechteam

12/03/2015 at 15:25

Veröffentlicht in Gert Schüßler, Uncategorized

Tagged with

BAM 12c – BAMCommandConfig.xml

with one comment

Mit der Utility BAMCommand werden in BAM 12c Metadaten, Daten und Projekt Artefakte exportiert, importiert, migriert oder gelöscht. Beim Aufruf der Utility können Parameter mitgegeben werden wie z.B. der Rechnername oder die Portnummer des BAM Servers.

In der Konfigurationsdatei BAMCommandConfig.xml können Werte für diese Parameter zentral definiert werden. Diese Werte müssen dann beim Aufruf der Utility nicht mehr in der Kommandozeile angegeben werden. Die Datei liegt im Verzeichnis FMW_HOME/soa/bam/bin.

Im folgenden Beispiel werden Host und Port des BAM Servers definiert, Benutzername und Passwort für den WLS Administrator und das SOAINFRA Datenbank Schema, in dem alle BAM Objekte abgelegt werden, sowie die Connection zur Datenbank:

<?xml version=“1.0″ encoding=“UTF-8″ standalone=“yes“?>
<BAMCommandConfig>
<host>localhost</host>
<port>7222</port>
<username>weblogic</username>
<password>7aNP3ayh3UpeTFAKqq+phWfTIJKJaVqntGCnit9mE1I=</password>
<dbpassword>yfDjRGn7SwgukG4HIlhOywK7hIWbTXR15o4/xpJQvKo=</dbpassword>
<dbusername>DEV4TEST_SOAINFRA</dbusername>
<dburl>jdbc:oracle:thin:@localhost:1522:BPMDB12c</dburl>
</BAMCommandConfig>

Parameter, die direkt beim Aufruf der Utility in der Kommandozeile mitgegeben werden, überschreiben die Parameter in der Konfigurationsdatei.

Die Passwörter werden unverschlüsselt eingetragen. Sie werden dann beim nächsten Aufruf der Utility verschlüsselt.

Wenn der Parameter für den Port nicht gesetzt und nicht als Parameter mit übergeben wird, dann wird vorausgesetzt, dass der BAM Server auf dem Port 7001 läuft. Normalerweise ist dies der Port des Admin Servers und deshalb sollte der Port in dieser Datei eingetragen werden, z.B. mit der Nummer 9001.

Dokumentation: 17.1.2 Using the BAMCommand Configuration File

<GS>

Written by fmtechteam

11/03/2015 at 17:19

Veröffentlicht in Gert Schüßler, Uncategorized