Oracle Fusion Middleware Blog

Deutsche Informationen rund um Oracle Fusion Middleware

Archive for the ‘MAF’ Category

Dem Android Emulator unter Linux Beine machen

leave a comment »

Die Langsamkeit des Android Emulators beim Testen von Apps ist bekannt und kostet dem Entwickler Zeit und Nerven. Neben dem Projekt Genymotion, das eine virtuelle Maschine mit Android unter VirtualBox bereitstellt, gibt es Möglichkeiten, die Arbeit des Emulators unter MS Windows bzw. Linux zu beschleunigen.
Hier kurz eine Beschreibung der notwendigen Schritte, um unter Ubuntu eine signifikant schnellere Arbeitsweise des Emulators zu erreichen:

  • Dazu muss der Prozessor der Maschine Hardware Virtualization unterstützen und diese im BIOS aktiviert sein.
    Zur Überprüfung das folgende Kommando ausführen:
    egrep -c ‘(vmx|svm)’ /proc/cpuinfo
    Das Ergebnis muss eine Zahl sein, die größer als 0 ist.
  • Die folgenden Packages müssen installiert werden:
    qemu-kvm, libvirt-bin, ubuntu-vm-builder, bridge-utils
  • Der aktuelle Benutzer muss den Gruppen kvm und libvirtd hinzugefügt werden.
  • Im Android SDK die System Images für Intel x86 Atom installieren:

Android SDK

  • Eine virtuelle Maschine (AVD) auf Basis des Intel Atom System Image definieren und starten.

Intel Atom AVD

Es gibt eine wesentliche Einschränkung zu beachten:
Es können nicht zwei Anwendungen gleichzeitig laufen, die KVM nutzen. So können beispielsweise nicht VirtualBox und eine Android AVD auf Basis des Intel Atom System Image gleichzeitig laufen.

<JM>

Written by fmtechteam

21/09/2015 at 21:17

RESTful Services mit Mobile Persistence Accelerator (AMPA)

leave a comment »

Das Oracle A-Team hat jetzt eine JDeveloper Erweiterung als Open Source Framework veröffentlicht, mit der die Integration von REST Services in Oracle MAF erweitert wird. Insbesondere die Verarbeitung von JSON Daten wird hiermit stark vereinfacht. Der A-Team Mobile Persistence Accelerator, kurz AMPA, liefert einen grafischen Wizard zum Erstellen von JSON DataControls. Der Unterschied zum produktseitigen REST Service DataControl Wizard ist, dass man hiermit überhaupt nativ JSON verarbeiten, die Datenstrukturen des JSON Response erkennen lassen und etwaige Master-Detail Beziehungen definieren kann. Außerdem ist eine Offline Funktion mit eingebaut. Man kann somit ohne Netzverbindung Daten lesen und schreiben und anschließend eine Synchronisation mit dem Backend vornehmen.

AMPA ist, wie bereits genannt, kein offfizielles Oracle Produkt. Daher können Supportanfragen nur über die MAF Community geregelt werden. Warten wir es ab, inwieweit das MAF Development diese Lösung aufgreift und ins Produkt überführt.

Weitere Infos zur JDev Extension sind auf dem A-Team Blog unter http://www.ateam-oracle.com/a-team-mobile-persistence-extension-for-oracle-maf/ zu finden.

<DM>

Written by fmtechteam

14/11/2014 at 10:33

Veröffentlicht in Detlef Müller, MAF, Mobile

Social Login mit OAuth im Mobile Application Framework (MAF) 2.0.1

leave a comment »

Mit der Version 2.0.1 des Oracle Mobile Application Frameworks entwickelte Anwendungen können folgende Verfahren zur Authentifizierung des Anwenders verwenden:

  • HTTP Basic
  • Mobile-Social
  • OAuth
  • Web SSO.

Die Authentifizierung kann dabei lokal (gegen den Credential Store auf dem Gerät), remote (gegen einen Login Server) oder hybrid (lokal, wenn remote nicht zur Verfügung steht) erfolgen.
Eine Beschreibung der Verfahren findet man in der Dokumentation.

Die Authentifizierung mittels HTTP Basic ist relativ unspannend und soll daher hier nicht beschrieben werden.
Interessanter ist dagegen eine Authentifizierung und Autorisierung auf Basis von OAuth 2.0 gegen einen Security Provider. Der Anwender authentifiziert sich in diesem Fall mit einem gültigen Account gegenüber einem Security Provider (z.B. Google). Ist die Authentifizierung erfolgreich, erhält die Anwendung ein Access Token vom Security Provider, mit dem sie sich beim Backend Service anmeldet. Dieses Verfahren ist im aktuellen Release von Oracle MAF nur gegenüber dem Oracle Access Manager Mobile & Social (OAMMS) möglich. OAMMS könnte dann als Vermittler zu den Providern (Google, etc.) fungieren. Direkte Verbindungen zu Google, LinkedIn oder Facebook sind noch nicht möglich, es sei denn man verwendet JavaScript-Bibliotheken für OAuth, um selbst die Tokens zu manipulieren oder verwendet server-seitige Logik, die als Web Service zur Verfügung gestellt werden könnte.
<JM>

Written by fmtechteam

29/10/2014 at 08:24

Veröffentlicht in Jürgen Menge, MAF

Probleme beim Deployment von MAF Anwendungen auf iOS

leave a comment »

Beim Deployment von MAF bzw. ADF Mobile Anwendungen wird bekanntermaßen auf XCode im Hintergund zurückgegriffen. Das heißt der Buildprozess im JDeveloper stellt aus der mobilen Applikation alle notwendigen Artefakte zu einem XCode Projekt zusammen und startet dann XCode per commmand line, um das entsprechende Target zu beliefern (entweder Installationspaket, iOS Simulator oder iOS Device).

Ein wesentliches Problem hierbei ist, dass MAF bzw JDeveloper stark von den Releasezyklen für XCode und iOS abhängt, die durch Apple vorgegeben werden. Außerdem ist die Releasefestigkeit von Apple sehr schwach, das heißt Apple nimmt zum Teil deutliche Veränderungen zwischen den Releases von XCode vor. Das erschwert natürlich alle Entwicklungspartner von Apple, ihre entsprechenden Systeme an die Apple Anwendungswelt anzupassen. Oracle ist natürlich bemüht, diese zum Teil extreme Dynamik von Apple abzufangen und MAF an die neuen Voraussetzungen schnellstens anzupassen. Dennoch kann es immer wieder zu Fehlern führen, wenn man im Buildprozess über den JDeveloper ein Deployment über XCode programmatisch auslösen möchte. Eine Möglichkeit der Lösung besteht darin, das über den JDeveloper erstellte Projekt in XCode direkt zu verarbeiten und zum Target zu liefern. Dazu sind folgende Schritte durchzuführen.

  1. Deployen der Anwendung im JDeveloper als „Distribution Package
  2. Im Filesystem Doppelklick auf das Archiv Oracle_ADFmc_Container_Template.xcodeproj im Ordner <MyApp>/deploy/iOS1/temporary_xcode_project. Xcode wird dadurch gestartet
  3. In Xcode wähle Product > Destination und dann iOS Device
  4. In Xcode wähle Product > Archive. Dadurch wird eine Archivdatei erstellt und der Organizer mit diesem Archiv aktiviert gestartet
  5. Im Organizer wähle Distribute
  6. Wähle Save for Enterprise or Ad Hoc Deployment und klicke auf Next
  7. Wähle das entsprechende Provisioning Profile, welches wahrscheinlich schon als Standard aktiviert ist, und klicke auf Export
  8. Gib den Namen und den Speicherort der IPA Datei an

Fertig!

Nun kann das Archiv entweder über iTunes oder andere Werkzeuge auf den Geräten installiert werden.

<DM>

Written by fmtechteam

28/10/2014 at 12:10

Veröffentlicht in ADF Mobile, Detlef Müller, JDeveloper, MAF, Mobile