Oracle Fusion Middleware Blog

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Archive for the ‘Oracle Enterprise Pack for Eclipse’ Category

Generierung von REST Clients mit verschiedenen IDEs (JDeveloper, Eclipse, NetBeans)

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In der Welt mobiler Anwendungen erfolgt der Zugriff auf Daten und Funktionen im Backend zumeist über RESTful Services, die die Nachrichten im kompakten JSON-Format austauschen. Im Gegensatz zu SOAP-Services, bei denen sich die WSDL-Beschreibung als Standard durchgesetzt hat, gibt es für RESTful Services mit JSON noch keinen etablierten Standard. Erste Ansätze existieren mit WADL (Web Application Description Language) und RAML (RESTful API Modeling Language).
Wie können nun die verschiedenen IDEs im Oracle-Umfeld mit existierenden REST/JSON-Services umgehen und aus den zur Verfügung stehenden Informationen einen REST-Client generieren, der beispielsweise anschließend in einer mobilen Anwendung verwendet werden kann, um mit dem REST Service zu kommunizieren. Für die Entwicklung der mobilen Anwendungen soll das Oracle Mobile Application Framework (MAF) eingesetzt werden.

Oracle JDeveloper 12.1.3

Sofern der REST Service die Nachrichten im XML-Format austauscht und dafür ein XSD Schema existiert, kann der Web Service Data Control Wizard im JDeveloper verwendet werden, um ein Data Control für den Web Service zu generieren. Sollen die Daten dagegen im JSON-Format ausgetauscht werden, muss der Client unter Verwendung des REST Service Adapters manuell in Java programmiert werden. Anschließend kann aus dem Service Object ein POJO Data Control generiert werden. Dieses Vorgehen ist ausführlich in einem Tutorial auf OTN beschrieben.

Oracle Enterprise Pack for Eclipse 12.1.3.4 (OEPE)

Alternativ zum Oracle JDeveloper kann auch OEPE eingesetzt werden, um mobile Applikationen auf Basis des Oracle Mobile Application Frameworks (MAF) zu entwickeln. In OEPE gibt es einen REST Service Editor, der auch für REST-JSON Services die notwendigen Artefakte automatisch generiert, ohne dass es eine Beschreibung des RESTful Services gibt.
Dazu praktiziert der Wizard einen interessanten Ansatz:

  • Im ersten Schritt (Tab REST Client) wird zunächst der Service „erforscht“, indem der Service wiederholt unter Angabe der URL, von Header-Informationen und Query Parametern aufgerufen wird und die Ergebnisse angeschaut werden. In dieser Phase werden keine Ergebnisse gespeichert.
  • Hat man die Struktur verstanden, kann mit Hilfe der Funktion „Import the REST Client Information“ eine erste Beschreibung des Service im XMI-Format (XML Model Interchange) erstellt werden. Diese wird im Tab REST API sicht- und editierbar. Alle Änderungen werden unmittelbar in der XMI-Beschreibung persistiert.
  • Im letzten Schritt „Artifact Generation“ wird aus der XMI-Beschreibung des Service ein Java Client generiert.
    Aus dem Service Object kann anschließend wie im JDeveloper ein POJO Data Control erzeugt werden.
OEPE REST Service Editor

OEPE REST Service Editor

Dieses Vorgehen ist in zwei Blog Posts ausführlich beschrieben:
https://blogs.oracle.com/oepe/entry/introduction_to_rest_service_editor
https://blogs.oracle.com/oepe/entry/introduction_to_the_rest_service

NetBeans 8.0.2

Im Unterschied zu den zwei vorhergehenden IDEs können mit NetBeans keine mobilen Applikationen auf Basis von Oracle MAF erstellt werden. Trotzdem war es interessant, die Möglichkeiten von NetBeans zu erkunden.
Wurden die REST Services mit NetBeans z.B. als annotierte Java-Klassen erstellt, kann ein REST Service Client dafür generiert werden. NetBeans bietet nach der Installation eine Reihe populärer Services (von Amazon, Delicious, Flickr, Google, ..) an, die jeweils durch eine WADL-Datei beschrieben sind.

NetBeans - Services

NetBeans – Services

Hier können eigene Services (SOAP oder REST) hinzugefügt werden, zu denen eine WSDL- oder WADL-Datei angegeben werden muss. Ist eine WADL-Datei für den Service hinterlegt kann anschließend mit Hilfe des RESTful Java Client Wizard der client-seitige Code generiert werden.
Das Vorgehen ist in diesem Tutorial und in diesem Video beschrieben.
Fehlt eine WADL-Beschreibung des Service müsste man diese vorab erstellen. Dieses Wiki beschreibt einige mögliche Ansätze und Werkzeuge zur Generierung einer WADL-Datei.

<JM>

Written by fmtechteam

13/04/2015 at 15:00

Ankündigung: Oracle WebLogic Server 12.1.2 Rocks

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Hiermit möchten wir eine  Serie  von praktischen Übungen/Artikeln unter dem Titel „Oracle WebLogic Server 12.1.2 Rocks“ ankündigen.  Wir werden den neuen WebLogic Server 12.1.2 vorstellen.

Zum Nachbauen/Ausprobieren ist das Aufsetzen eines Oracle VM Virtual Box Images notwendig. Dies wird Teil des ersten Artikels Oracle WebLogic Server 12.1.2 Rocks – Teil 1: Aufbau eines Oracle Linux 6 Oracle VM Virtual Box Images sein.

<MB>

Written by fmtechteam

19/09/2013 at 20:44

Installation OEPE für den OSB 11.1.1.6 (64Bit)

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Für die Installation der OSB 11.1.1.6 Perspektive in Eclipse 3.7 (Indigo) für ein 64 Bit Betriebssystem muss folgendes installiert werden:

  1. ein 64 Bit JDK
  2. ein generischer WLS (hier: http://download.oracle.com/otn/nt/middleware/11g/wls/1036/wls1036_generic.jar). Die Installation der WLS SW erfolgt in einem neuen Middleware Home Verzeichnis.
  3. das Oracle Enterprise Pack for Eclipse 11gR1 64 Bit (OEPE 11.1.1.8; http://www.oracle.com/technetwork/developer-tools/eclipse/downloads/oepe-11118-521475.html). Dieses Zip-File in einem Ordner (z.B. OEPE) im gleichen WLS Middleware Home Verzeichnis auspacken. Eclipse ist in diesem Zip-File mit enthalten.
  4. den Oracle Service Bus 11.1.1.6  für 64 Bit (http://download.oracle.com/otn/nt/middleware/11g/111160/ofm_osb_generic_11.1.1.6.0_disk1_1of1.zip). Auch hier nur die SW im gleichen WLS Middleware Home Verzeichnis installieren. Bei der Installation wird nach dem OEPE Verzeichnis gefragt.

Nun einfach Eclipse aus dem unter Punkt 3 angegebenen Verzeichnis starten.

<Kersten Mebus>

Written by fmtechteam

22/01/2013 at 13:38

NetBeans IDE, Oracle Enterprise Pack for Eclipse oder Oracle JDeveloper

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Nein, dies wird kein durch persönliche Vorlieben geprägtes Statement für oder gegen eine Integrierte Java-Entwicklungsumgebung (IDE), sondern der Versuch einer Positionierung.
Durch die Akquisitionen der letzten Jahre (BEA Systems, SUN Microsystems) engagiert sich Oracle inzwischen mit drei Werkzeugen im Markt der Java-IDE:

  • Oracle JDeveloper
  • Oracle Enterprise Pack for Eclipse (OEPE)
  • NetBeans IDE

Dies macht eine Positionierung schwierig, bietet allerdings auch den Vorteil, dass  Kunden die für ihre Anforderungen am besten geeignete IDE auswählen können. Oracle ist zudem in der Lage, den unterschiedlichen Communities, die sich um diese IDE gebildet haben, bestimmte Technologien gleichzeitig zur Verfügung zu stellen.
Das Papier Integrierte Entwicklungsumgebungen (IDE) für die Java-Entwicklung im Oracle-Umfeld soll eine Hilfestellung bei der Auswahl der geeigneten IDE für die Anwendungs-Entwicklung auf Basis der Java-Plattform geben.
Einen Vergleich der verbreiteten Java-IDE (Eclipse, IntelliJ IDEA, NetBeans und Oracle JDeveloper) findet man in einem interessanten Artikel der Computerwoche.

<JM>

Written by fmtechteam

29/07/2011 at 09:50